THE TRANSITION GAME – DAS SPIELFELD.

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Das “Transition Game” beschäftigt sich mit den Perspektiven der Spieler, die auf den vier unterschiedlichen Hauptachsen mit ihren Wegen, Plätzen und Straßen unterwegs sind, und deren zentralen Fragen.

  • Auf der „Customer Lane“ spazieren, schlendern, lustwandeln, sprinten und fahren die Kunden, Konsumenten und Rezipienten von Mobilitätsprodukten und -dienstleistungen: Inwieweit sind diese Kunden real, inwieweit ein Modell bloßen Marketings? Ist das Modell zutreffend und lässt es sich generalisieren oder in verschiedene Typen gliedern? Ist ein generelles Weiter- oder ein völliges Umdenken erforderlich? Wie unterscheiden sich die Kunden von Region zu Region und von Segment zu Segment? Wie erfahre ich, was für den Kunden wichtig ist? Welche Rolle spielt das Phänomen „Postmaterialismus“? Als zentrale Frage: wie verändern sich Kunde und Kaufakt?

 

  • Mobilität bedeutet auch in der Digital Value Economy noch immer: Auto. Im „Automaker Way“ sind die Büros und Werkhallen der Automobilhersteller untergebracht. Fließbänder, Rechner, Roboter und Laserdrucker arbeiten unaufhörlich, es riecht nach Kaffee und Öl. In jüngster Zeit haben sich auch zahlreiche IT-Experten dort angesiedelt, um ihre Vision vom Automobil der Zukunft wahr werden zu lassen. Hier finden wir auch das komplexe Netz der Lieferanten und der Händler wieder. Zentrale Frage hierbei ist: wie verändert sich die Herstellung und die Distribution von Fahrzeugen?

 

  • Der „Service Highway“ ist der Dienstleistungssektor der Mobilitätsbranche – früher die klassische Domäne von Versicherungen und Banken. Heute wachsen hier die Geschäftschancen stark an und es regieren die Programmierer. Sie arbeiten daran, die Welt der Mobilität in eine gigantische „Service-Cloud“ zu verwandeln. Was überlegen die Giganten aus dem Silicon Valley sich für ihre Kunden? Jeder Nutzer, so das Versprechen, soll zeitnah und passgenau seinen persönlichen Bedarf decken, seine momentane Vorstellung von Mobilität umsetzen können. So stellt sich die zentrale Frage: wie kann mit Dienstleistungen nachhaltiger Mehrwert geschaffen werden?

 

  • Der „Public Way“ umreißt den Gestaltungsspielraum von Städten und Staaten. Hier finden sich die Fassaden der Staatsbehörden und der Stadtverwaltungen. In den Büros wird überlegt, wie der große wirtschaftliche, technologische und auch gesellschaftliche Mobilitätswandel gesetzlich geregelt werden kann, welche neuen Herausforderungen bewältigt werden müssen. Dabei sind der Katalog an Wünschen und die monetären Möglichkeiten von Region zu Region unterschiedlich gestrickt. Welche Steuern und welche Steuerung formen den Tausch zwischen den Beteiligten der Branche? Die zentrale Frage: Wie werden die Interessen der mobilen Bürger gewahrt?

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